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Grenadiere bei der Minenräumung: Ineos und Halo Trust arbeiten zusammen.

Ineos unterstützt Mineräumer, Erfahrungen fließen in die Entwicklung des Grenadier

Die weltgrößte Hilfsorganisation zur Räumung von Landminen, der Halo Trust entfernt in 25 Ländern die lebensgefährlichen Hinterlassenschaften bewaffneter Konflikte und Bürgerkriege. Zur Unterstützung ihrer Arbeit in den oftmals abgelegensten und ärmsten Gegenden der Welt besitzt die Organisation mehr als 1500 Fahrzeuge, darunter 600 Geländewagen. Doch die Flotte wird nicht jünger. Manche der Offroader sind mehr als 40 Jahre alt. Um weiterhin der wichtigen Arbeit nachgehen zu können, arbeitet der Halo Trust mit Ineos Automotive zusammen. 

Ineos und der Halo Trust arbeiten eng zusammen.

Die Kooperation gibt es bereits seit 2020. Ineos profitiert bei der Entwicklung seines Geländewagens Grenadier von den Erfahrungen der Minenräumer in abgelegenen Gegenden und schwierigstem Terrain. Der Grenadier soll im Gegenzug genau auf die Bedürfnisse der mehr als 9000 Minenräumer der Organisation abgestimmt werden. Eine eigene Flotte speziell für dein Einsatz der Helfer ist zudem geplant. Seit 27 Jahren betreut Halo Trust ein Minenräumprojekt in Angola, das durch den Besuch Prinzessin Dianas im Jahr 1997 Bekanntheit erlangte. Dieses Projekt begleitet nun auch Ineos.

Felsige und mit Schlaglöchern übersäte Wege, die kaum befahrbar sind, müssen die Fahrzeuge des Halo Trust passieren. Selbst bei den robustesten Offroadern stellt sich nicht die Frage, ob sie kaputt gehen, sondern wann. Meist ist dies weit ab von Werkstätten und Zivilisation. Entsprechend sollten die Geländewagen mit einfachsten Mitteln zu reparieren sein. Hinzu kommt, dass die Fahrzeuge als Rettungswagen nutzbar sein müssen, um die Helfer in die nächstgelegenen Krankenhäuser zu bringen, falls etwas bei den Räumung schief geht. Oft sind mehrere Stunden Fahrt abseits befestigter Straßen nötig. Für die gefährliche Arbeit der Minenräumung sind zudem Ankerpunkte für eine Unterbodenpanzerung vorgesehen, ebenso wie Staumöglichkeiten der Räumgeräte. 

Das Test- und Entwicklungsprogramm des Grenadier sieht vor, dass mehr als 130 Prototypen in den kommenden zwölf Monaten zum Einsatz kommen. 1,8 Millionen Testkilometer sollen diese ableisten. Darunter fällt auch der Einsatz bei Projekten des Halo Trust, unter anderem im Kosovo. 

Ineos Automotive profitiert von den Erfahrungen des Einsatzes von Offroadern unter den extremsten Bedingungen. Sind dies doch genau die Einsätze für die der Ineos Chef Sir Jim Ratcliffe den Grenadier erdachte. Ein kompromissloser Geländewagen, der seinen Namen auch verdient. Die Serienproduktion des Ineos Grenadier soll im Jahr 2022 im elsässischen Hambach beginnen. Die Helfer des Halo Trust und die Bewohner der minenverseuchten Gegenden dieser Welt, dürften sich darauf freuen.

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