E-Mobilität

VW ID.4 GTX: Ein Stromer in der GT-Familie.

Die Performancemodelle von Volkswagen schmücken sich meist mit dem GT-Zusatz: GTI bei Benzinern, GTD für die Selbstzünder und GTE für die Hybridmodelle. Mit GTX folgt nun die konsequente Erweiterung der GT-Familie für die vollelektrischen Fahrzeuge. Den ersten Vertreter stellte Markenchef Ralf Brandstätter nun vor.

„Der ID.4 ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu etwas Großem“, sagte CEO Brandstätter vor nicht allzu langer Zeit. Dessen GTX-Version wurde jetzt passenderweise im einst größten Gebäude der Welt – dem Flughafen Tempelhof in Berlin – vorgestellt. Auf einer Mixed-Reality Installation bewegte sich der Performance-Stromer über eine 525 Quadratmeter große Rampe. Die 37,5 Prozent Steigung befuhr der ID.4 GTX dank seines Allradantriebs mühelos. Doch wird die Kraft der zwei Elektro-Motoren nicht nur über alle vier Räder auf die Straße gebracht. Sie steigt auch an – wie es sich für einen GT gehört. Statt der 150 kW (204 PS), leistet das Elektro-SUV in der GTX-Version 220 kW (299 PS). Als Top-Speed lassen die Ingenieure 20 Kilometer pro Stunde mehr zu: Die Abriegelung wurde von 160 auf 180 km/h hochgesetzt. Auf Tempo 100 gelangt der ID.4 GTX aus dem Stand in 6,2 Sekunden. Nach WLTP ermöglicht der 77-Kilowattstunden-Akku 480 Kilometer mit einer Ladung. Falls der Akkustand nicht ausreicht, lassen sich in einer halben Stunde 300 weitere Kilometer nachladen: Eine Ladeleistung von bis zu 125 kW ist möglich.

Optisch ist der GTX auch als solcher zu erkennen. GT-typisches Wabenmuster in der Front und ein X im Bremslicht betonen die besondere Rolle dieses sportlichen Elektro-SUV. Auch im Inneren finden sich Blickfänger. Etwa rote Kontrastnähte oder der GTX-Schriftzug im Lenkrad. 

Der ID.4 kostet ab 50.415 Euro. Die Umweltprämie ist davon noch abzuziehen. Im Sommer soll er bereits in den Verkauf gehen.

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