E-Mobilität

Cupra Born: Härtetest am Polarkreis

Vor wenigen Wochen zog dank der Polarwirbel enormer Schneefall und schwere Kälte über Teile Norddeutschlands. Viele Spaziergänger machten Bilder des Winterwunderlandes und bemerkten, dass sich die Akkus ihrer Handys rasant entleerten. Ein ähnliches Problem zeigte sich bei den Elektro-Bussen der Berliner Verkehrsgesellschaft, die bei den Temperaturen ihre Reichweiten nicht erfüllten. Für die Belastungstest des ersten eigenen Stromers hat Cupra dieses Thema deshalb sehr ernst genommen.

Das erste Elektroauto der Seat Performance-Tochter trägt den Namen Born und wird schon bald der Öffentlichkeit präsentiert. Der Kompaktsportler soll beweisen, dass „Elektrizität und Performance zusammenpassen“, wie Seat-Finanzvorstand Carsten Isensee kürzlich betonte. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, muss die Technik deshalb auf Herz und Nieren geprüft werden – unter Extrembedingungen.

Was könnte für ein Elektro-Auto extremer sein, als minus 30 Grad? Und das nicht nur unter Laborbedingungen, sondern auf einem sechs Quadratkilometer großen, zugefrorenen See, nördlich des Polarkreises. 30.000 Testkilometer durch Schnee und Eis bei Tag und Nacht waren vom Born gefordert. Der Rundkurs auf dem See forderte der Fahrdynamik manches ab. Auch über Strecken aus Asphalt und Schnee ging es für den Cupra-Stromer. Über 1000 einzelne Test wurden – erfolgreich – absolviert. Und auch der vermeintliche Nachteil des Elektrischen Antriebs kann sich in extremen Temperaturen zum Vorteil wandeln. Durch die Batterie ist die Heizung des Born sofort auf voller Leistung einsetzbar, selbst bei minus 30 Grad.

Die Weltpremiere des Cupra Born wird Anfang Mai stattfinden.

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