Motorsport

Krawallmodell aus Ingolstadt: noch mehr Feuer für den Audi RS3 LMS.

Von Fynn Göttsche

Während die meisten potentiellen Käufer noch auf den die Vorstellung des Serienmodells warten müssen, können die Kundensportler bereits den Audi RS 3 LMS bestaunen. Das Einstiegsmodell für den privaten Tourenwagenfahrer, feierte am 5. Februar 2021 seine virtuelle Welt-Premiere.

Der gleichnamige Vorgänger des Audi RS 3 LMS konnte sich im kleinen Segment des Kundensports fest etablieren. Die 180 ausgelieferten Exemplare nahmen an 1051 Rennen teil. 764 Podestplatzierungen, darunter 279 Siege wurden mit diesem Audi-Spross eingefahren. 16 Fahrer-Titel und 38 Meisterschaften errangen die Kunden. Im Jahr 2018 war der Audi RS 3 LMS das „TCR Model of the Year“.

Mit der Neuauflage wollen die Ingolstädter an diese Erfolge anknüpfen. Der Kundennutzen wurde laut Hersteller noch in vielen Bereichen gesteigert. Sicher und kostengünstig, in Anschaffung und Unterhalt soll er sein. Die Maximalpreise laut Reglement liegen bei 136.500 Euro. Mit den von den ebenfalls vorgegebenen 340 PS liegt das seriennahe Modell zwar hinter der zu erwartenden Leistung des kommenden Audi RS 3, der voraussichtlich mit mehr als 400 PS beim Kunden vorfährt. Aber als echter Tourenwagen darf der Bolide im Vergleich zum Serienmodell auf viele Komponenten verzichten, so dass das Leistungsgewicht letztlich doch zu Gunsten des Rennautos ausfällt.

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