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18 Jahre und 80.000 Einheiten. Royales Gefährt ganz individuell.

Im Städtchen Crewe in der englischen Grafschaft Cheshire gibt es etwas zu feiern. Ihrer Majestät Hoflieferant, der Motorkutschenbauer Bentley, produzierte kürzlich den 80.000. Continental GT. Es ist das erste unter der Ägide von Volkswagen entwickelte Modell seit der Übernahme der Luxusmarke von Rolls-Royce durch die Wolfsburger im Jahr 1998. Seit 2003 wird der Zweitürer in Crewe in der inzwischen dritten Generation gebaut. Bentley betont beim Continental GT dessen Rolle als Inbegriff des modernen Luxus-Grand-Tourers, für den sie sogar in Anspruch nehmen, ein eigenes Segment begründet zu haben. So beliebig die Buchstaben GT heute auch sind, die Vergangenheit der GTs in den 1960er Jahren mit beispielsweise Ferraris 250er-Modellen, war wahrlich glorreich und wird daher von Bentley zu gern aufgenommen. Konkret heißt der Anspruch: hervorragender Komfort, genauer „das beste Interieur der Welt“ sowie gehobene Motorisierung im V8- oder W12-Motor für den Zweitürer.

Im Sinne des Wohlfühlfaktors der Besitzer bietet Bentley für den Continental GT eine enorme Bandbreite an Individualisierungsmöglichkeiten an. Nicht nur Farben und Lacke sind in Hülle und Fülle vorhanden, auch an Stoff- und Ledervariationen sparen die Briten nicht, wie etwa dem kürzlich vorgestellten Interieur aus Tweed mit Tartanmuster. Insgesamt bietet Bentley 17 Milliarden Kombinationsmöglichkeiten für den Continental GT an. Für das Jubiläumsmodell stellte sich daher die Frage nach der passenden Auswahl. Der Lack kommt im Ton „Orange Flame“ daher und als Motor wählten die Konstrukteure einen V8. Alles von Hand in Crewe zusammengebaut.

Mehrere Generation des Continental GT und das historische Vorbild. Foto: Bentley.

Das Geburtstagskind fällt auf, so viel ist sicher. Doch ist es auch Symbol des Fortschritts der Marke? Seit Markteinführung des Continental GT stieg dessen Leistung um 27 Prozent. Gleichzeitig senkten die Ingenieure die Emissionen aber auch fast um die Hälfte. Der Anspruch diesen Trend weiter fortzusetzen wird klar. Denn mit dem Werk in Crewe findet die Produktion der royalen Motorkutsche in der ersten Kohlenstoffdioxid-neutralen Fabrik für Luxusautos überhaupt statt. 

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