Klassiker

Lotus Elise – Ende der Leichtigkeit

Die Lotus Elise gilt vielen Sportwagen-Fans als das ultimative Fahrspaß-Mobil. Nach rund 25 Jahren steht der Mittelmotor-Roadster nun vor dem Aus.

Von Holger Holzer

Nach gut einem Vierteljahrhundert stellt Lotus die Produktion des Leichtbau-Sportlers Elise ein. Noch in diesem Jahr soll das letzte Exemplar des Mittelmotor-Roadsters im englischen Hethel vom Band laufen. Auch die Coupé-Variante Exige wird eingestellt, ebenso der größere Cousin Evora. Statt des Trios will der britische Hersteller, der mittlerweile im Besitz des chinesischen Geely-Konzerns ist, eine neue Sportwagen-Familie rund um das bereits zuvor angekündigte Modell 131 starten.  

Lotus stellt die Elise ein. Foto: Lotus.

Die puristische Elise feierte 1996 Premiere und erlangte schnell einen Ruf als spartanisch-sportliche Fahrspaßmaschine. Der Zweisitzer verfügte zwar vor allem anfangs nur über eine geringe Motorleistung, kombinierte diese aber mit einem niedrigen Gewicht und vergleichsweise günstigen Preisen – zumindest, wenn man die Fahrleistungen berücksichtigt. In der aktuellen, seit 2010 gebauten Generation kam die stärkste Variante bei einem Preis von rund 63.000 Euro auf 181 kW/246 PS und eine Spurtzeit bis Tempo 100 von 4,3 Sekunden.  

Lotus will sich auf eine neue Sportwagen-Familie konzentrieren. Foto: Lotus.

Gemeinsam mit Exige und Evora kam die Elise auf rund 55.000 produzierte Einheiten. Dazu dürften Tausende weitere Fahrzeuge kommen, denn der britische Renner diente als Basis für zahlreiche Sportwagen, darunter Tesla Roadster, Opel Speedster und Melkus RS2000.

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