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Geneigtes Heck für dynamische Optik. Audi präsentiert Q5 und SQ5 als Sportback.

Von Fynn Göttsche

Im Windschatten des SUV-Booms wird die Sparte der Crossover-Utility-Vehicles immer beliebter. Diese Crossover, CUV oder SUV-Coupé genannten Modelle behalten Komfort, Prestige und Fahrgefühl eines SUV. Andererseits sind sie durch die schräge Linienführung weniger wuchtig, als ihre Geschwister mit Steilheck. Sie können so betont sportlich auftreten, der Begriff Sportback passt daher allzu gut. Audi stellte nun die entsprechenden Versionen von Q5 und SQ5 vor.

Das laut Audi in der Mittelklasse angesiedelte SUV Q5, bildet den oberen Abschluss des Segmentes im Ingolstädter Portfolio. Als Sportback darf natürlich auch eine Variante der Performance-Tochter Audi-Sport nicht fehlen, die traditionell das S im Namen trägt. Der Drei-Liter-TDI des SQ5 Sportback leistet 341 PS und erzeugt 700 Newtonmeter Drehmoment. Der Standard-Q5-Sportback kommt mit der Auswahl aus zwei TDI und einem TFSI Motor, die zwischen 204 und 286 PS leisten, auf den Markt. Der SQ5 Sportback ist in 5,1 Sekunden bei Tempo 100; Der Bordcomputer lässt eine Spitzengeschwindigkeit von 250 km/h zu. Die Dieselmotoren des „Kleinen“ brauchen 7,6 und 5,7 Sekunden, der Benziner 6,1. Diese sind elektronisch nicht abgeriegelt, für sie ist etwas früher Schluss.

Der Sportback ist in den Exterieurlinien „advanced“ und „S Line“ erhältlich. Der Kunde hat die Auswahl zwischen zwölf Lackierungen sowie mehreren Trimms und Optikpaketen. Der Q5 Sportback ist 4,69 Meter lang, sieben Millimeter mehr als der Standard-Q5. Mit 1,66 und 1,89 Metern bleiben Höhe und Breite gleich. Der Radstand von 2,82 Metern lässt im Innenraum viel Platz für Designvarianten, bei denen die Ingolstädter ein breites Angebot aus verschiedenen Bezügen und Lichtkonzepten präsentieren. Auch im Kofferraum wirkt sich der Radstand positiv aus. 510 Liter im Gepäckraum und 1480 Liter bei umgeklappter Rückbank, trotz Schrägheck, müssen sich nicht verstecken. Wem das nicht reicht, der kann bereits mit dem kleinsten Motor 2,4 Tonnen anhängen oder eine Gepäckreling hinzubestellen.

Der Sportback kommt serienmäßig mit einem Sportfahrwerk. Das alternativ erhältliche Dynamikfahrwerk lässt es zu, die Bodenfreiheit im Gelände um 45 Millimeter zu erhöhen oder bei hohen Geschwindigkeiten um 15 Millimeter zu senken. Zum Einladen lässt sich das Heck sogar um 55 Millimeter herab. Die das Fahrwerk unterstützenden Räder, sind zwischen 18 und 21 Zoll groß und in 21 Varianten erhältlich. 

Die Dieselmotoren des Audi Q5 Sportback verwenden die moderne TwinDosing-Technologie. Diese verringert durch zwei Katalysatoren und doppelte AdBlue-Einspritzung den Stickoxidausstoß massiv. Die Selbstzünder schaffen es so die neue Euro-6-Norm einzuhalten. Ebenfalls positiv wirkt sich der verbaute Mild-Hybrid-Antrieb aus. Dieser speichert beim Verzögern, Energie im Akku. Dadurch kann der Audi dann bis zu 40 Sekunden lang segeln. Der Start-Stop-Bereich beginnt bereits bei 22 km/h. Der Allrad-Antrieb, der bei Audi traditionell Quattro heißt, wird um die neue „Ultra“-Technologie ergänzt. Diese sorgt dafür, dass die Kraft in normalen Betrieb nur über die Vorderräder auf die Straße kommt und sich die Hinterräder bei Bedarf automatisch, in Sekundenbruchteilen hinzuschalten. 

Die Sportback-Modelle kommen wie die Standardmodelle mit den modernsten digitalen Hilfs- und Assistenzsystemen. Fahr-, Berg,- Spurhalte- und Notbremsassistenten sind natürlich dabei, aber auch Abbiege-, Ausweich-, Querfahr-, und Ausstiegshilfen. Sprachsteuerung, Appunterstützung und Cloudsysteme finden sich ebenso im Bordcomputer des Q5 Sportback. 

Der Q5 Sportback und der SQ5 Sportback werden im mexikanischen Werk San José Chiapa gefertigt. Sie sind ab sofort bestellbar und starten im ersten Halbjahr 2021 in die internationalen Märkte. Für den chinesischen Markt wird der CUV in Changchun produziert. Der Q5 Sportback startet bei 49.300 Euro, der SQ5 Sportback kostet mindestens 22.000 Euro mehr. 

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