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Skoda modernisiert Vorserienproduktion

Von Fynn Göttsche

Der Wandel in der Automobilbranche fordert von den Herstellern hohe Investitionen in die Neuausrichtung. Am Stammsitz im tschechischen Mlada Boleslav investierte Skoda nun 20,4 Millionen Euro in die sogenannte Zentrale Pilothalle wo künftig Planung, Test und Produktion von Vorserienfahrzeugen stattfinden sollen. Die Halle in der Skode in den 1970er noch die Stoßstange des 100 galvanisierte, wurde umfassend modernisiert. Auf zwei Etagen und mehr als 12.000 Quadratmetern stehen den Ingenieuren zahlreiche Möglichkeiten zum Bau der Fahrzeuge zur Verfügung. Für die Produktion von batterieelektrischen Fahrzeugen sind bereits Ladestationen eingebaut. Unter anderem sind ein Virtual-Reality-Studio und ein Lichttunnel untergebracht. Klassische Abteilungen wie der Karosseriebau, Messzentrum und Montage finden ebenfalls ihren Platz. Die Halle fungiert dabei wie ein kleines Automobilwerk. Hierin werden die Vorserienmodelle gefertigt und auf Herz und Nieren geprüft, bis sie das Werk verlassen können. Prozess und Produkt gelten dann als Serienreif. Seit September 2019 wurde an der Pilothalle gearbeitet. Wärmeisolierung, stromsparende Beleuchtung und Photovoltaikanlagen sind dort verbaut worden.

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