E-Mobilität

Hyundai baut Brennstoffzellenfabrik in China

Bereits im Februar entsteht in der chinesischen Stadt Guangzhou Hyundais erste Brennstoffzellenfabrik außerhalb Koreas. In der zweiten Jahreshälfte 2022 soll der Bau abgeschlossen sein.

Von Wolf Meinerzhagen

Anfangs werden 6500 Brennstoffzellensysteme jährlich das Werk verlassen. Schrittweise soll die Leistung der Fabrik dann erhöht werden. Hyundai geht damit einen weiteren Schritt in seiner 2018 veröffentlichten Roadmap „Fuel Cell Vision 2030“. Als eines der führenden Unternehmen in der Wasserstofftechnologie, legte Hyundai darin seinen Plan für die Branche vor. Ziel ist es, den Wandel zu einer Wasserstoffgesellschaft aktiv mitzugestalten und jährlich 700.000 Brennstoffzellen zu produzieren. Chinas Regierung hat ebenfalls eine Strategie für die Wasserstoffwirtschaft bis 2035 vorgelegt. Das Land will bis dahin eine Million Wasserstofffahrzeuge zulassen. Der Fokus soll auf Nutzfahrzeugen liegen.

Hyundai plant eine enge Zusammenarbeit mit chinesischen Unternehmen, um an Wasserstoff-Pilotprojekten und -Initiativen der Regierung von Guangdong teilzunehmen. Die Koreaner versprechen sich einen daraus resultierenden Wettbewerbsvorteil chinesischen. Auch Hersteller aus  anderen Nationen wie Japan, Deutschland und Großbritannien arbeiten ebenso mit den chinesischen Partnern zusammen, um Technologien für Brennstoffzellenfahrzeuge zu entwickeln und lokale Wasserstoffprojekte zu fördern.

Die Wasserstofftechnik im Hyundai Nexo. Foto: Hyundai

2013 präsentierte Hyundai mit dem ix35, das erste serienmäßige Wasserstofffahrzeug. 2018 folgte der Hyundai Nexo und seit 2020 wird der XCIENT Fuel Cell Truck ausgeliefert. 

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