E-Mobilität

Kein Zuparken der Ladesäule mehr: Volkswagen präsentiert Prototyp seines Laderoboters

Von Fynn Göttsche

Eine der Hauptsorgen beim Elektroauto-Kauf ist die unsichere Stromversorgung. Zwar gibt es zuhause die Möglichkeit der Steckdosen und Wallboxes, längere Tagesausflüge werden aber schnell zum Risiko. Wer einmal während der Rush Hour in einer Großstadt eine Ladesäule suchte, nur um sie dann besetzt vorzufinden, kann ein Liedchen davon singen. Zugeparkte Ladesäulen und besetzte Ladebuchten lösen oft so manchen Frust aus. Eine Möglichkeit dieses Problem zu lösen, sind mobile Laderoboter. Volkswagen Group Components präsentierte nun seinen Prototyp.

Die Volkswagen-Tochter entwickelte mit dem Laderoboter eine Möglichkeit, wodurch in beengten Räumen wie Tiefgaragen oder Parkhäusern Elektrofahrzeuge an jedem Standort mit Energie versorgt werden können. Statt einzelner weniger Ladebuchten oder -säulen, kommt die Energieversorgung an jedem Standort zum Auto. Per App bestellt der Fahrer den Roboter. Damit endet bereits die menschliche Beteiligung am Ladevorgang. Der Roboter bringt nun völlig autonom einen mobilen Energiespeicher, stellt diesen am Parkplatz ab und schließt ihn an das Elektroauto an. Während des Ladevorganges selbst widmet sich der Roboter anderen Autos. Ist das Laden abgeschlossen, koppelt der vollautonome Gehilfe den Speicher wieder ab und bringt ihn zurück zur Station.

Der neue Laderoboter.

So können mehrere Fahrzeuge geladen werden, ohne dass feste Ladepunkte installiert werden. Dies erhöht nicht nur die Zahl der gleichzeitig geladenen Fahrzeuge, sondern verringert auch den baulichen Aufwand und somit die Kosten.

So funktioniert der Laderoboter.

Neben der Verantwortung für die Roboter, wird der Volkswagen Group Components künftig die Verantwortung für sämtliche Lade-Aktivitäten und -Systeme des gesamten Konzerns übertragen. Hierunter fallen auch die Wallboxes, die auf der heimischen Auffahrt oder Garage das schnelle Laden mit Gleichstrom ermöglichen. Die Elektrifizierung des Verkehrs nimmt zunehmend an Fahrt auf. Den Group Components kommt damit die zunehmend wichtiger werdende Aufgabe zu, den entsprechenden Fortschritt des Volkswagen Konzerns mit Energie zu versorgen.

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