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„Sidneys Welt“ zu Gast in der Autostadt Wolfsburg

Nach den Dreharbeiten im Oktober erfolgt am Montag Abend die Ausstrahlung.

Von Alexander Voigt

Montag Abend ist es endlich soweit. Am 14. Dezember berichtet der bekannte TV-Moderator und Tuner Sidney Hoffmann ab 21.15 Uhr auf DMAX über seinen Besuch in Wolfsburg. „Mission Zukunft“ lautet der Titel der siebten Folge der zweiten Staffel von „Sidneys Welt“ und beschreibt damit zugleich den Tenor der Reportage: Der Spannungsbogen verläuft von der Automobilhistorie bis zu den elektrifizierten Volkswagen Modellen, die die Transformation des größten Fahrzeugherstellers der Welt bereits erlebbar machen. Für die Dreharbeiten besuchte Hoffmann im Oktober die Autostadt sowie das VW-Stammwerk in Wolfsburg.

Sidney Hoffmann im Zeithaus. Foto: Autostadt (Anja Weber)

Im Zeithaus direkt am Ufer des Mittellandkanals und des alten Kohlehafens begab er sich auf eine Reise durch die Geschichte des Automobils und geriet beim Anblick von Käfer, Golf und Co. ins Schwärmen, das sich auch gleich auf seine anschließenden Fahrten mit dem Volkswagen ID.3 und dem Golf 8 GTE übertrug. Bei seinem ersten Besuch im Fahrzeugdepot der Autostadt überhaupt beeindruckte ihn zunächst eine kleine Runde mit dem feuerroten Porsche Diesel Master N 418 aus dem Jahr 1961. Die Höchstgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometer erreichte Sidney Hoffmann bereits am Fuße der Ausfahrtsrampe und ließ den Schlepper („Traktor“) damit ordentlich über den Hof „fliegen“.

Ein Trecker für Sidneys Welt. 20 km/h sind drin. Foto: Autostadt (Anja Weber)

Anschließend unternahm er einen Ausflug in die Frühphase der elektrifizierten Volkswagen: Die kurze Testfahrt mit einem Typ 2 „T2 Elektrotransporter“ aus dem Jahr 1979 begeisterte Hoffmann nachhaltig: „Das sind zwei Welten, die aufeinanderstoßen: Auf der einen Seite das „Old-School-Feeling“ des Fahrzeuges selbst und dann das „Surren“ des elektrisch-angetriebenen Fahrens ohne einen luftgekühlten Boxer-Motor im Heck.“

Tuning-Objekt der Zukunft? Der Volkswagen ID.3. Foto: Autostadt (Anja Weber)

Bereits ab 1967 sammelte VW mit einem in Kooperation mit dem Batteriehersteller Varta und dem Gabelstaplerproduzenten Still elektrifizierten Transporter erste Erfahrungen im Bereich der Elektromobilität. 1971 besiegelten Volkswagen und der Stromversorger RWE eine Kooperation zur Entwicklung eines Elektrotransporters, der stufenweise bis zur Serienproduktion gebracht werden sollte. 1972 erfolgte die Präsentation des Prototyps mit einem Gleichstrommotor mit einer Dauerleistung von 16 kW / 24 PS im Heck. Zum Batteriewechsel wird der 850 Kilogramm schwere Batteriesatz mithilfe eines Servicegestells quer zur Fahrzeug-Längsachse durchgeschoben und durch einen geladenen Satz ersetzt. Diese geringe Praktikabilität im Alltag und explodierende Kosten sorgten 1979 für die Beendigung des Projekts: In den sieben Jahren der Bauzeit entstanden lediglich rund 100 „T2 Elektrotransporter“ bevor die Entwicklung des VW Golf CitySTROMers begann.

Der übliche Tag im Büro. Bei Sidney Hoffmann liegt es hinter den Steuern der Autos dieser Welt. Foto: Autostadt (Anja Weber)

Für den Tuner Sidney Hoffmann wird – neben der zunehmenden Elektrifizierung von Oldtimern – das Tuning von elektrifizierten Modellen immer interessanter. Denn natürlich gibt es auch für die entsprechende Individualisierung eines ID.3 oder eines Golf 8 GTE einen zunehmenden Interessenten- und Abnehmerkreis, der mehr auf die Optik als auf die daraus resultierende leichte Reduzierung der Reichweite achten will. Merke: Der Transformation der Automobilindustrie folgt die Transformation des Tuners!

Noch schnell ein Bild für die Follower. Sidney Hoffmann im Zeithaus. Foto: Autostadt (Anja Weber)

Wer am Montag Abend keine Zeit hat, findet „Sidneys Welt: Mission Zukunft“ aus Wolfsburg im Anschluss auf der Streaming-Plattform Joyn.

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