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ID.3 besteht Crashtest – Volkswagens neuer Stromer mit Bestnote im EURO-NCAP

Von Wolf Meinertshagen

Vor genau 50 Jahren erreichte die Zahl der jährlichen Verkehrstoten mit 21.330 Verstorbenen, ihren absoluten Höchstwert in Deutschland. Seitdem hat sich einiges getan. Nicht nur auf der rechtlichen Seite, die uns Gurt- und Helmpflicht, Promillegrenzen sowie Höchst- und Richtgeschwindigkeiten bescherte. Auch die Technik hat ihren gewaltigen Teil dazu beigetragen, dass mit 3050 Verkehrstoten im Jahr 2019 der niedrigste Stand seit Aufzeichnung der Statistik erreicht wurde. Neben sichereren Fahrgastzellen, seien Dreipunktgurt und Airbag stellvertretend genannt. Doch trotz der Wertung unter den sichersten Ländern der Welt, geht da noch mehr – das wissen sowohl Hersteller als auch unabhängige Prüfer. So werden seit 1997 neu zugelassene Serienwagen regelmäßig vom EURO-NCAP (European New Car Assessment Programme – Europäisches Neuwagen Bewertungsprogramm) getestet. Dieser Zusammenschluss von Behörden, Automobilclubs und Versicherungen vergibt bekannterweise, bis zu fünf Sterne für die Sicherheit der Neuwagen.

Der jüngste Träger der Fünf-Sterne-Bewertung ist Volkswagens Stromer ID.3. In den vier Testbereichen Schutz von erwachsenen Insassen, Kindern und ungeschützten Verkehrsteilnehmern sowie bei den Assistenzsystemen erhielt er gute Bewertungen. Volkswagen Entwicklungsvorstand Dr. Frank Welsch lobt: „ Das ist ein Erfolg für das gesamte ID. Team. Ein hohes Sicherheitsniveau unserer Fahrzeuge ist uns immer sehr wichtig und ist deshalb bei der MEB-Konzeption von Anfang an eingeflossen. Der ID.3 stellt das mit seinen fünf Sternen eindrucksvoll unter Beweis.“

Die Airbags des ID.3 . Gut zu erkennen der Center-Airbag. Foto: Volkswagen AG

Besonders der Schutz der Insassen wurde in den Crashtests hoch bewertet. Sowohl bei Seiten- als auch Frontalaufprall bot der ID.3 entsprechende Sicherheit. Ein ganz neues Feature bei Volkswagen ist der mittig zwischen Fahrer und Beifahrer angebrachte Center-Airbag. Dieser verhindert, dass die Insassen gegeneinander schlagen. Zusätzlich zu den mechanischen Schutzvorrichtungen, liefern digitale Hilfsmittel weitere Sicherheit. Ein Spurhalte- sowie ein Notbrems-Assistent sind serienmäßig in allen ID.3 enthalten. Sonderausstattungen bieten zudem Geschwindigkeits-Erkennung, Park- und Stau-Assistenten sowie einen Blind-Spot-Sensor. 

Bei der rasant voranschreitenden Entwicklung der Assistenzsysteme, auch im Rahmen des (teil-) autonomen Fahrens, dürfen wir gespannt sein, wohin die Reise geht. Eins ist klar, sie wird sicherer.

Der Ablauf der EURO-NCAP Crashtests am Beispiel des ID.3
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