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Weg von Le Mans: Ford GT Heritage Edition

Bislang feierte der Ford GT vor allem seine Le-Mans-Siege mit speziellen Sondermodellen. Jetzt nimmt der Supersportwagen erstmals Bezug auf einen anderen Wettbewerb.

Mit zwei Sondermodellen feiert Ford das Rennsport-Erbe seines Supersportwagens GT. In der „Heritage Edition“ trägt der Mittelmotor-Sportler die Karosserielackierung, mit denen das Vorgängermodell GT40 im Jahr 1966 das 24-Stunden-Rennen in Daytona gewonnen hat. Neben einer carbonschwarzen Motorhaube und roten Zierelementen zählen auch goldfarbene 20-Zoll-Felgen zur Ausstattung. Das Sondermodell steht in einer Reihe mit drei früheren „Heritage“-Sondermodellen, die allesamt jedoch an die Erfolge des Ur-Modells in Le Mans erinnert haben.

Die Karosserie erinnert an das Siegerauto von Daytona 1966
Die Karosserie erinnert an das Siegerauto von Daytona 1966

Wer kein ausgewiesener Rennsportfan ist, findet im „Studio Collection“ eine Alternative. Zu den Besonderheiten dieses Modells zählt eine Palette an speziellen Lackfarben sowie funktionstüchtige Zusatz-Lufteinlässe an der Karosserie. Den Antrieb leistet in beiden Auflagen der bekannte 3,5-Liter-Twinturbo-V6-Benziner mit 483 kW/656 PS, der seine Kraft an die Hinterräder leitet. Preise für die Sondermodelle nennt Ford nicht. Der Standard-GT kostet in Deutschland rund 530.000 Euro, wurde aber bislang nur an wenige ausgewählte Kunden verkauft.

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