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Neuwagen-Rabatte: Mehr als 50 Prozent Ersparnis beim E-Auto

Der deutsche Automarkt ist unter Druck. Hersteller und Händler versuchen, ihn mit Rabatten in Schwung zu bringen.

Neuwagen werden in Deutschland für Autokäufer günstiger. Neben der gesenkten Mehrwertsteuer sorgen die zunehmenden Rabatte der Autohersteller für ein niedriges Preisniveau, wie das Center of Automotive Research (CAR) in Duisburg ermittelt hat. Ein wichtiges Indiz für das steigende Nachlassniveau: Der durchschnittliche Rabatt bei den Internet-Neuwagenvermittlern ist im Juli auf das Rekordhoch von 22,5 Prozent gestiegen (Vormonat: 19,7 Prozent). Das entspricht einem Preisvorteil von durchschnittlich 6.884 Euro.  

Der VW E-Golf ist ein Auslaufmodell - und nicht zuletzt daher aktuell besonders günstig
Der VW E-Golf ist ein Auslaufmodell – und nicht zuletzt daher aktuell besonders günstig

Besonders günstig zu haben waren dank der staatlichen die Nachlässe Elektroautos. Beim VW E-Golf etwa war eine Ersparnis von 53,7 Prozent drin, beim Renault Zoe lag der Preisvorteil bei 45,6 Prozent. Im Schnitt zahlten Käufer für ein E-Mobil 40,7 Prozent weniger als in der Preisliste vorgesehen. Allerdings gilt das nicht für alle Modelle, die Premium-Stromer von Tesla und Porsche waren nur mit geringen Abschlägen zu bekommen.  

Neben den E-Autos gab es auch konventionelle Modelle zu geringen Preisen. Besonders hoch war die Ersparnis bei Skoda Kodiaq (34,1 Prozent), Ford Fiesta (30,7 Prozent) und Nissan Qashqai (29,2 Prozent). Aber auch Modelle deutscher Premiummarken, wie Audi und BMW wurden zwischen 15 und 20 Prozent unter Listenpreis angeboten.   

Für die kommenden Monate erwartet CAR-Leiter Ferdinand Dudenhöffer weiter steigende Rabatte. Ein Hinweis darauf ist auch die hohe Eigenzulassungsquote von 26,9 Prozent. Die auf Händler und Hersteller zugelassenen Pkw werden in der Regel in den Folgewochen als junge Gebrauchte mit hohen Nachlässen verkauft. SP-X

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