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310 PS und 400 Newtonmeter: Crossover in Form – der Cupra Formentor

Das Kap Formentor ist ein Ort auf der beliebten Ferieninsel Mallorca. Die spanische Marke Cupra benennt ihren aktuellen Spross eben genau nach diesem Ort. Der Cupra Formentor ist das erste eigenständige Modell der rund zwei Jahre alten Seat-Tochter und feierte seine „virtuelle“ Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon. Seine statische Weltpremiere hatte er nun in Frankfurt und Driving Times durfte einen ersten Blick auf den 310 PS-starken Spanier werfen. Cupra-Chef Wayne Griffiths bezeichnet dieses Crossover Utility Vehicle (CUV) als „special car for special people“ – zu deutsch: Ein spezielles Auto für spezielle Menschen.

Von Tim Westermann

4,45 Meter lang und 1,84 Meter breit. Der Formentor steht bullig und fett auf dem Rad, wie die Designer sagen würden. Beim Blick auf die Frontpartie wird schnell klar, dass es dieses CUV in sich hat. Der Kühlergrill des Formentor ist angelehnt an die neue Linienführung der aktuellen Seat-Modelle, wirkt jedoch, umrahmt von scharfen Linien der restlichen Frontpartie, extrem sportlich mit einem Hauch von Motorsport. Die Dachlinie fällt wie bei einem Coupé sanft nach hinten ab und die Heckpartie ziert, wie beim aktuellen Léon der „Infinity-Leuchtstreifen“, wie bei den guten alten Autoscootern auf der Kirmes. Schwarze 19-Zollfelgen mit kupferfarbenen Elementen, sowie fette Performance-Bremsen von Brembo runden die sportliche Erscheinung im Exterieur ab.

Der Kühlergrill des Formentor ist angelehnt an die neue Linienführung der aktuellen Seat-Modelle, wirkt jedoch, umrahmt von scharfen Linien der restlichen Frontpartie, extrem sportlich.
Der Kühlergrill des Formentor ist angelehnt an die neue Linienführung der aktuellen Seat-Modelle, wirkt jedoch, umrahmt von scharfen Linien der restlichen Frontpartie, extrem sportlich.

Das Interieur wirkt auf den ersten Blick sehr wertig. Cupra wählte für das gesamte Dashboard aufgeschäumtes Material – Hartplastik sucht man hier vergebens. Zarte kupferfarbene Nähte, auch beim gut in der Hand liegenden gelochten Lederlenkrad, geben dem Formentor das gewisse Etwas. Die Sitze in der Front geben dem Cockpit mit ihrer Schalenform eine motorsportliche Note. Für das individuelle Ambiente sorgt eine umlaufende feine LED-Leiste, die sich farblich je nach Gusto über Funktionen des zentralen Touchscreens einstellen lassen. Auch nahezu sämtliche anderen Einstellungen wie beispielsweise Fahrassistenzsysteme oder Klimatisierung werden über das Display gesteuert. Mechanische Knöpfe gibt es fast gar nicht mehr.

Unsere ersten Eindrücke des Cupra Formentor im Video

310 PS und 400 Newtonmeter (Nm) Drehmoment aus einem Zweiliter-Turbomotor werden über den Allradantrieb auf den Asphalt gebracht. Die Gangwahl des DSG-Getriebes erfolgt über „Shift by Wire“, also elektronisch und nicht mehr mechanisch. Stichwort Elektronik: Neben dem 310 PS-Boliden wird es auch eine Hybridversion geben. Diese leistet 150 PS mit einem 1,4-Liter-TSI-Motor. Unterstützt wird der Verbrenner zudem von einem 115 PS starken Elektroantrieb. Mit der Systemleistung von 245 PS liegen auch bei dieser Version 400 Nm Drehmoment an. Dabei speichert eine 13-Kilowattstunden-Batterie genug Energie, um bei Bedarf bis zu 50 Kilometer rein elektrisch zu fahren.

Zum Preis äußert sich Cupra bislang noch nicht. Ab Quartal vier soll der Formentor zu den Händlern rollen. Klar ist aber, dass dieser Cupra seine Fangemeinde finden wird und wir sind schon heute gespannt, wie er sich dann fahren wird.

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