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Corona und die Folgen: Absatzminus von 11 Prozent prognostiziert

Zollkriege und E-Mobilität belasten die Autoindustrie. Nun kommt noch Corona hinzu. Der Absatz dürfte massiv einbrechen.

Das Coronavirus wird in Westeuropa zu massiven Einbrüchen beim Autoabsatz führen. Allein in Deutschland werde der Absatz um eine halbe Million Autos zurückgehen, prognostiziert eine Studie des „Institute for Customer Insight“ an der Universität St. Gallen. Auch in Italien, Frankreich und Spanien könnten die Hersteller im laufenden Jahr deutlich weniger Fahrzeuge verkaufen als 2019.

Für Westeuropa insgesamt rechnet Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer mit einem Minus um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr (14,3 Millionen) auf rund 12,7 Millionen Neuwagen. Auch ohne Coronakrise wäre der Markt geschrumpft, dann aber nur auf rund 13,7 Millionen. Grundlage der Berechnungen ist laut Dudenhöffer ein „optimistisches Szenario“, bei dem sich nach drei Monaten die Verwerfungen durch die Pandemie wieder auf einem niedrigeren Niveau normalisieren. Das Niveau von 2019 wird demnach erst 2030 wieder erreicht.

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