E-Mobilität

Gumpert Nathalie: Brennstoffzellen-Sportler in limitierter Auflage

Sollen Elektrosportwagen große Reichweiten bieten, müssen unverhältnismäßig große und damit viel zu schwere Batterien montiert werden. Gumpert meistert den Zielkonflikt mit einer Brennstoffzelle.

Der Elektrosportwagen Gumpert Nathalie soll noch in diesem Jahr in Serie gebaut werden. Das Joint Venture zwischen Roland Gumpert und dem chinesischen Elektroautohersteller Aiways wird das Zweisitzer-Coupé zunächst in einer auf 500 Exemplare limitierten „First Edition“ zum Preis von 407.000 Euro auflegen. Die ersten Exemplare sollen im ersten Halbjahr 2021 ausgeliefert werden.

Die First Edition des Gumpert Nathalie soll auf 500 Exemplare limitiert werden
Die First Edition des Gumpert Nathalie soll auf 500 Exemplare limitiert werden

Nathalie wird von vier Elektromotoren mit einer Gesamtleistung von 400 kW/544 PS angetrieben. Damit erreicht der 1,8-Tonner in 2,5 Sekunden aus dem Stand Tempo 100. Mit Hilfe zweier Zweigang-Getriebe soll zudem eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h möglich sein.

Der Brennstoffzellensportler setzt auf einer Gitterrohr-Rahmenkonstruktion auf
Der Brennstoffzellensportler setzt auf einer Gitterrohr-Rahmenkonstruktion auf

Strom für das Motorenquartett kommt aus einer Batterie und aus einer Methanol-Brennstoffzelle. Aus dem getankten Methanol wird Wasserstoff gewonnen, mit dem die Brennstoffzelle Strom für den Vortrieb generiert. Mit 15 Kilowatt Leistung ermöglicht das Kraftwerk eine Fahrgeschwindigkeit bis 120 km/h, sollte die große Traktionsbatterie leer sein. Die System-Kapazität aus dem 65 Liter fassenden Methanoltank und der Batterie gibt Gumpert mit 190 kWh, was eine Reichweite von 820 Kilometer Reichweite erlaubt. SP-X

407.000 Euro soll der Gumpert Nathalie kosten. 2021 werden erste Exemplare an Kunden ausgeliefert
407.000 Euro soll der Gumpert Nathalie kosten. 2021 werden erste Exemplare an Kunden ausgeliefert. Fotos: Gumpert
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