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Dub Drive: Wörthersee in der Wüste

Über 1000 Volkswagen-Enthusiasten fanden sich in diesem Februar in Abu Dhabi ein. Beim „Dub Drive GCC“ feierten sie ihre Autos, so wie man es in Europa vom kultigen GTI-Treffen am Wörthersee gewohnt ist. Statt See mit Alpenpanorama war die Rennstrecke Yas Marina, bekannt aus der Formel 1, die Kulisse des Auto-Festivals.

Von Björn-Lars Blank

Wenngleich die Klimazone und Vegetation sich auf der arabischen Halbinsel maßgeblich von Österreich unterscheiden, schlägt das Herz der Fahrer für ihr Automobil hier wie dort genauso stark. Das „Dub“ in Dub Drive leitet sich aus dem englischen Wort für den Buchstaben „W“ ab: Double-U, umgangssprachlich kurz Dub. Ein VW wird daher von seinen internationalen Fans auch gerne liebevoll als „Dubbie“ bezeichnet.

Teilnehmer beim Dub Drive
Teilnehmer beim Dub Drive in Abu Dhabi. Foto: Volkswagen

400 Dubbies läuteten dann auch das Wochenende ein: Im Autocorso ging es quer durch Abu Dhabi. Begleitet wurde dies von der örtlichen Polizei, die den Tross per Blaulicht durch die Urlaubsmetropole geleitete. Die mehr als 1000 Teilnehmer kamen unter anderem aus Ägypten, Bahrain, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Gefeiert wurde schließlich an der Rennstrecke des Yas Marina Circuit. Neben der Prämierung von besonders liebevoll aufbereiteten Fahrzeugen, standen Drifts und Fahrzeiten auf der Rennstrecke sowie Fahrherausforderungen und Ziehen des großen SUV Teramont im Mittelpunkt. Mit fachmännischem Blick blickte Rennfahrer Tanner Foust auf die privat gehegten und gepflegten Volkswagen.

Auch die Polizei beteiligte sich aktiv am Dub Drive
Auch die Polizei beteiligte sich aktiv am Dub Drive. Foto: Volkswagen

„Man sieht das Herz und die Leidenschaft, dass in die Autos gesteckt wurde“, nickte Foust, der 2019 im Beetle R die American Rallycross-Meisterschaft gewann, anerkennend. Ausgezeichnet wurden das Auto des Jahres, der beste Klassiker und das beste R-Modell. Der Ausrichter der bereits vierten Auflage des jährlichen Treffens war Volkswagen Middle East. Vor Ort machte sich auch Jost Capito, Leiter von Volkswagen R selbst ein Bild von der Begeisterungsfähigkeit der Dubbie-Fans. „Der Spirit hier reißt einen mit. Teil einer Marke zu sein, die die Menschen so zusammen bringen kann, ist wirklich einmalig. Das Treffen wächst von Jahr zu Jahr“, berichtet Capito.

Der Besitzer des besten Autos hieß schließlich Fahad Aman. Sein getunter blauer Beetle überzeugte die Jury und Aman darf sich auf eine Reise zum GTI-Treffen am Wörthersee in diesem Jahr freuen. Dort wird in diesem Jahr vom 20. bis 23. Mai in Reifnitz (Österreich) gefeiert. Es ist die bereits 39. Auflage der Kultveranstaltung.

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