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Cabrio-Glück aus Osnabrück

Eine neue Perspektive für Cabrio-Fahrer: Volkswagen bringt in diesem Jahr den T-Roc als Cabriolet auf den Markt. Das Crossover Utility Vehicle als „Freiluft“-Variante setzt dabei die lange Tradition des Standortes Osnabrück fort.

Von Björn-Lars Blank

Zum Marktstart ist das Cabrio in zwei Motorvarianten erhältlich: Der kleinere Otto-Turbomotor leistet 85 kW (115 PS). Der stärkere 1,5 Liter Vierzylinder fährt mit 110 kW (150 PS) vor und ist auch mit Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) verfügbar. Für eingefleischte Cabrio-Fahrer dürfte der Blickwinkel im T-Roc etwas Neues sein: Die Sitzhöhe für Fahrer und Beifahrer beträgt 599. Auf den Rücksitzen sind es deren 616 Millimeter. Das Kofferraumvolumen beträgt immerhin 284 Liter. Eine Anhängerkupplung ist optional erhältlich.

Bei den Ausstattungsvarianten gibt es die Wahl zwischen den Paketen „Style“ und R-Line. Die „Style“-Variante bietet vier frei wählbare Dekorvarianten im Innenraum und Ambiente-Beleuchtung. Interieur und Exterieur-Elemente der R-Line verleihen dem Cabrio zusätzliche Sportlichkeit. Ebenso wie durch das dynamisch abgestimmte Fahrwerk mit Progressivlenkung. Preislich startet das T-Roc Cabriolet bei 27.495 Euro, beziehungsweise bei 32.810 Euro für ein Exemplar mit R-Linie.

Mit seinem Stoffverdeck setzt das T-Roc Cabriolet die Tradition seiner „Oben-ohne-Vorgänger“ Käfer, Beetle und Golf fort. In neun Sekunden öffnet sich das Verdeck, während der Fahrt auch bei Geschwindigkeiten von bis zu 30 Stundenkilometern. Gebaut wird der T-Roc mit Stoffmütze in Osnabrück. Investitionen von mehr als 80 Millionen Euro sichern dort die Zukunftsperspektive der Beschäftigten.

Zudem führt der T-Roc an die 70-jährige Volkswagen Cabriolet-Erfolgsgeschichte der Osnabrücker fort. Schon anno 1913 meldete Wilhelm Karmann sein erstes Patent an, das aus seiner noch jungen Firma in Osnabrück Jahrzehnte später ein weltweit agierendes Unternehmen machen sollte. Die „Mechanik für das Klappverdeck“ revolutionierte fortan den Automobilbau.  

Das Käfer Cabriolet, das von Karmann in Osnabrück entwickelt und dann im Auftrag von Volkswagen von 1949 bis 1980 produziert wurde, ist insgesamt 331.847-mal gebaut worden. Es folgten insgesamt vier Golf Cabriolet Varianten bis 2016 sowie weitere Modelle.

Die Jahre 2001 bis 2009 bedeuten das Ende der Eigenständigkeit der Karmann GmbH. Denn mit der Gründung der Volkswagen Osnabrück GmbH im Dezember 2009 sicherte sich der Wolfsburger Konzern die legendäre Kompetenz der „Karmänner“ im Bereich der Cabriolet- und Kleinserienfertigung. Fortan kommt sie dem zurzeit einzigen offenen Modell der Marke Volkswagen zugute: dem neuen T-Roc Cabriolet.

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