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Audi und Cromodora: Räderwerk-Kooperation

Audi und der Räderhersteller Cromodora haben sich über eine langfristige Zusammenarbeit verständigt. Cromodora wird exklusiv für Audi und den Volkswagen Konzern ein neues Werk in Osteuropa errichten. Die Produktion soll 2023 starten und zum einen kosteneffizient, zum anderen nachhaltig und ressourcenschonend sein. Audi garantiert Cromodora im Gegenzug die Abnahme von Rädern über einen bestimmten Zeitraum.

Von Hermann Hay

Wo genau in Osteuropa da künftige Werk stehen wird, ist noch nicht entschieden. Aktuell befinde man sich noch in der Scouting-Phase. Durch den Neubau bietet sich den Partnern die Chance, die Prozesse von Beginn an nachhaltig zu gestalten. Audi verfolgt seit Ende 2018 mit dem CO2-Programm der Beschaffung das Ziel, die Emissionen in der Lieferkette gemeinsam mit seinen Partnern zu verringern.

Cromodora-Vorstand Ermanno Pedrini (links) und Dr. Bernd Martens, Vorstand Beschaffung und IT, AUDI AG

In CO2-Workshops tauschen sich Cromodora und Audi daher schon heute über Nachhaltigkeits-Maßnahmen aus. Ziel ist der Einsatz von Grünstrom, von Sekundärmaterial, ein möglichst geringer Frischwasser-Verbrauch und eine Zertifizierung durch die Aluminium Stewardship Initiative. Auch interne Kreislaufsysteme sollen aufgebaut werden, zum Beispiel um Span-Abfälle in der eigenen Produktion wiederzuverwerten. 

Genauso wichtig ist beiden Partnern, die Produktion besonders kosteneffizient zu gestalten. Daher haben sich Audi und Cromodora auf transparente und optimierte Kostenstrukturen verständigt. Das Risiko teilen sich beide Seiten, zum Beispiel wenn die Kosten für Rohstoffe steigen. Darüber hinaus wird das neue Werk die hohen Qualitätsansprüche und Standards von Audi als Premiumhersteller erfüllen. 

„Durch unsere strategische Kooperation mit Cromodora schaffen wir eine neue Form der Zusammenarbeit, von der beide Seiten profitieren“, so Dr. Bernd Martens, Vorstand für Beschaffung und IT bei Audi. „Das neue Werk ist zudem ein Parade-Beispiel dafür, dass wir gleichzeitig wirtschaftlich und nachhaltig arbeiten können.“ Auch Cromodora-Vorstand Ermanno Pedrini äußerte sich sehr zufrieden: „Wir fühlen uns durch die Vereinbarung geehrt, die Dank intensiven Einsatzes unserer Mitarbeiter entstanden ist. Eine solche Investition wird die Partnerschaft mit Audi weiter stärken und es ermöglichen, die in den letzten Jahren unternommenen Anstrengungen auf beiden Seiten zu festigen.“

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